
Taching am See auf dem Weg zur Fairtrade Town
Taching, 17. Januar 2026
Die Gemeinde Taching am See hat einen wichtigen Schritt in Richtung Fairtrade-Zertifizierung gemacht: Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, den fairen Handel künftig aktiv zu unterstützen – und die Steuerungsgruppe ist bereits eingerichtet.
Bürgermeisterin Stefanie Lang zeigt sich zuversichtlich, dass Taching die notwendigen Kriterien erfüllen wird. Dazu gehören unter anderem mindestens zwei Einzelhandelsgeschäfte sowie ein gastronomischer Betrieb, die Fairtrade-Produkte anbieten, die Einbindung öffentlicher Einrichtungen – und eine Schule, die Fairtrade-Themen unterstützt. Als besonderes Aushängeschild gilt dabei die Tachinger Grundschule, die bereits als „Fairtrade-School“ ausgezeichnet ist, und die Pfarrei, die Fairtrade-Produkte im Eine-Welt-Laden anbietet.
Koordiniert wird der Prozess von Lisa Seehuber, die als Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik auch die Fairtrade-Aktivitäten in der gesamten Region begleitet. Darüber hinaus unterstützt die Global Engagement gGmbH über die Servicestelle Kommunen der Einen Welt (SKEW) die Gemeinden im Rahmen des Eine-Welt-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Taching ist dabei kein Einzelfall – es wächst in eine bereits starke Fairtrade-Region hinein: Erst vor wenigen Monaten wurde die ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel als Fairtrade-Region ausgezeichnet. Mit Waging am See, Tittmoning, Fridolfing und Traunreut sind bereits zwei Drittel der Bevölkerung in zertifizierten Fairtrade-Kommunen zu Hause. Taching könnte schon bald dazugehören.

Alle Infos zur Kampagne Fairtrade Towns und dem Engagement der ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel finden Sie hier.